Schleswig-Holstein: Zwei Erdbeben an der Ostseeküste

Zwei sehr seltene Erdbeben traten Dienstag in Schleswig-Holstein auf. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichten beide Erdbeben Magnitude 2.8. Das Epizentrum lag demnach in der Ostsee, 20 km östlich der Küste, etwa 50 km nördlich von Kiel. Der norwegische Erdbebendienst (Norsar) gibt beide mit Magnitude 2.3 an und lokalisiert das Epizentrum in Eckernförde. Die Beben ereigneten sich um 11.11 Uhr und 13.09 Uhr MESZ.

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Wir haben keine Meldungen über Spürbarkeit erhalten. Bei der Distanz zur Küste und einer Tiefe von 19 km kann nach Geofon leichte Spürbarkeit entlang der Küste möglich gewesen sein. Da Erdbeben in Schleswig-Holstein extrem selten sind, wird aber kaum jemand die Erschütterungen als solches identifiziert haben. Wahrscheinlicher ist, dass das Beben auf der nur wenige Kilometer entfernten Insel Ærø (Dänemark) spürbar war.

Schleswi

 

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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