Iran: Mindestens 64 Verletzte durch Erdbeben bei Kaschmar

Um 23.28 Uhr am späten Dienstagabend (MESZ) trat ein moderates Erdbeben die Iranische Stadt Kaschmar in der nordöstlichen Region Razavi-Chorasan. Laut Iranischer Seismologiebehörde erreichte es Magnitude 5.2. Das Epizentrum des Bebens lag im Höhenzug 10 km nördlich des Stadtzentrums. In der gesamten Stadt und in umliegenden Dörfern war das Erdbeben stark spürbar. Viele der Bewohner gerieten in Panik und flüchteten aus ihren Häusern. Mindestens 35 Personen wurden bis zum Morgen aufgrund von bei der Flucht erlittenen Verletzungen behandelt. 9 von ihnen mussten wegen Knochenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Meldungen über größere Schäden in Kaschmar oder umliegenden Dörfern gibt es zur Zeit noch nicht. Die Untersuchungen des Katastrophenschutzes laufen noch.

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Update 09.23 Uhr
Bisher wurden 64 Personen aufgrund gesundheitlicher Probleme wegen des Erdbebens behandelt. Erste Schätzungen ergeben, dass 200 Gebäude im unterschiedlichen Maße beschädigt wurden.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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