Italien: Leichte Schäden durch Erdbeben in Venetien

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tage hat im Norden der Italienischen Region Venetien ein leichtes Erdbeben die Bewohner verängstigt. Heute um 7.37 Uhr trat das Beben 25 km nordwestlich der Stadt Treviso auf. Es erreichte Magnitude 3.5 und war bis in die Mitte von Venetien, sowie teilweise in Südtirol spürbar. Laut INGV fand es in 11 km Tiefe statt.

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In Treviso und Orten nahe des Epizentrums verließen viele verängstige Menschen ihre Häuser. Einige Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden vorsichtshalber evakuiert und auf Schäden untersucht. Es wurden keine Probleme festgestellt. Die Feuerwehr meldete jedoch einige kleine Risse in Privathaushalten. Größere Schäden gab es nicht.

Erst vor drei Tagen trat ein Erdbeben, ebenfalls mit Magnitude 3.5, in der gleichen Region auf. Dieses verursachte keine Schäden. Einige Menschen fürchten nun, dass weitere Erdbeben folgen könnten, auch da an einer nahe gelegenen Station (35 km vom Epizentrum entfernt) in den letzten Tagen und direkt nach dem heutigen Erdbeben erhöhte Konzentrationen des Gases Radon gemessen wurden. Offiziell bestätigt wurde der Zusammenhang nicht.

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Venetien

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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