Japan: Schweres Erdbeben vor der Küste von Miyagi

Um 23.13 Uhr MESZ kam es am späten Dienstagabend zu einem schweren Erdbeben vor der Küste von Japan. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde hatte es Magnitude 6.6. Das Epizentrum lag einige Kilometer vor der Küste der Präfekturen Miyagi und Iwate. Eine Tsunamiwarnung wurde nicht herausgegeben. Intensität 5- wurde an drei, Intensität 5+ an einer Station registriert. Spürbar war das Erdbeben im gesamten Osten von Honshu und Hokkaido, einschließlich der Hauptstadt Tokyo.

Nach dem Erdbeben wurden einige Straßen und Bahnlinien routinemäßig gesperrt. Es wurden keine Auswirkungen festgestellt.

Die bisher gemeldeten Schäden durch das Erdbeben waren minimal und beschränken sich auf wenige Orte in der Präfektur Iwate. Unter anderem wurden Fenster eines Restaurants zerstört. Zudem stürzten mehrere Dachziegen gerab. Ein kleiner Riss wurde in der Mauer einer Schule beobachtet. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.
Mehr Auswirkungen hatte ein Stromausfall, der den Bahnverkehr länger als üblich lahmlegte. Etwa 1500 Pendler, das Beben ereignete sich um 6.13 Uhr Ortszeit, waren davon betroffen.

Behörden warnten vor möglichen Nachbeben, die Intensität 4 erreichen könnten.

Japan

 

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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