Pakistan: Drei Tote durch Erdbeben nahe Islamabad

Am frühen Samstagmorgen wurden die Bewohner der pakistanischen Hauptstadt Islamabad von einem starken Erdbeben aus dem Schlaf gerüttelt. Die Pakistanische Meteorologiebehörde korrigierte die Magnitude am Morgen von zunächst 4.6 auf Magnitude 5.5 hoch. Das Epizentrum lag einige Kilometer nördlich von Islamabad. Auch in Kaschmir, sowie in den Städten Lahore und Peschawar war das Beben stark zu spüren. Tausende Menschen verließen aus Angst ihre Häuser. Menschen aus Islamabad beschreiben es als das stärkste Erdbeben seit 2005.

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In vielen ländlichen Gebäuden im Umland von Islamabad bildeten sich Risse. Teilweise stürzten Wände ein. Im Distrikt Abbottabad 110 km nördlich der Hauptstadt wurden beim Einsturz eines Hauses alle drei Bewohner, darunter zwei Frauen und ein Kind, getötet.

Aus Islamabad selbst werden nur geringe Schäden gemeldet, darunter kleinere Risse in Häusern und zerbrochene Fenster.

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Pakistan

 

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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