Starkes Erdbeben in der Grenzregion von Panama und Kolumbien; mindestens 6 Verletzte

Vergangene Nacht traf ein starkes Erdbeben die Grenzregion von Panama und Kolumbien. Das Erdbeben ereignete sich um 2.10 Uhr MESZ am Mittwochmorgen und erreichte nach Angaben des Kolumbianischen Erdbebendienstes Magnitude 6.1. USGS gibt Magnitude 5.9 an.Demnach lag das Epizentrum in der Region Embera-Wounaan im Osten von Panama, wenige Kilometer von der Grenze entfernt. Im Norden des Departments Choco in Kolumbien wurde das Beben verbreitet deutlich bis stark wahrgenommen, aus mehreren Städten wird Intensität V gemeldet. In der Stadt Unguía wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes mindestens 30 Gebäude beschädigt. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Zu Stromausfällen kam es vor allem in ländlichen Regionen, da Stromleitungen beim Beben zerstört wurden. Aus Panama werden bisher keine Schäden gemeldet. Die Epizentralregion ist sehr dünn besiedelt und durch tropischen Regenwald gekennzeichnet.

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Auch in den beiden Hauptstädten Panama und Bogota waren die Erschütterungen mit geringer Intensität spürbar. In Bogota wurde kurzzeitig eine Nationalversammlung ausgesetzt.

 

Update 13.10 Uhr: Die Zahl der beschädigten Häuser in Unguía ist auf 41 gestiegen. Mindestens 6 Personen wurden verletzt.

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Panama

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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