Bergwerk in Potosí nach Erdbeben evakuiert

Bolivien – In der Region Potosí im Süden von Bolivien ist es nach einem moderaten Erdbeben zu einem zwischenfall in einem Bergwerk nahe des Epizentrums gekommen. Nach Angaben des bolivianischen Erdbebendienstes erreichte das Beben am Freitagmorgen (16. Oktober) Stärke 5.0. Das Hypozentrum lag in etwa 230 Kilometern Tiefe. Erschütterungen waren aufgrund der Tiefe stark abgeschwächt. Dennoch verursachten sie den Zusammenbruch einer Strecke eines Erzbergwerks in etwa 800 Metern Teufe. Zur Zeit des Vorfalls fanden dort keine Arbeiten statt, sodass niemand verletzt oder eingeschlossen wurde. Der Betreiber der Mine hat infolgedessen eine temporäre Schließung des Bergwerks angeordnet, um es auf mögliche weitere Schäden zu untersuchen.

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In umliegenden Orten hat es infolge des Erdbebens keine Zwischenfälle gegeben.

Bolivien

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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