Bergwerk in Potosí nach Erdbeben evakuiert

Bolivien – In der Region Potosí im Süden von Bolivien ist es nach einem moderaten Erdbeben zu einem zwischenfall in einem Bergwerk nahe des Epizentrums gekommen. Nach Angaben des bolivianischen Erdbebendienstes erreichte das Beben am Freitagmorgen (16. Oktober) Stärke 5.0. Das Hypozentrum lag in etwa 230 Kilometern Tiefe. Erschütterungen waren aufgrund der Tiefe stark abgeschwächt. Dennoch verursachten sie den Zusammenbruch einer Strecke eines Erzbergwerks in etwa 800 Metern Teufe. Zur Zeit des Vorfalls fanden dort keine Arbeiten statt, sodass niemand verletzt oder eingeschlossen wurde. Der Betreiber der Mine hat infolgedessen eine temporäre Schließung des Bergwerks angeordnet, um es auf mögliche weitere Schäden zu untersuchen.

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In umliegenden Orten hat es infolge des Erdbebens keine Zwischenfälle gegeben.

Bolivien

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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