Erdbeben im Wallis

Schweiz – Nahe des Ortes Sierre im Kanton Wallis hat sich in der vergangenen Nacht ein leichtes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 3.1. Zwei kleine Nachbeben folgten. Laut Zeugenmeldungen beim SED waren die Erschütterungen in Sierre stark spürbar.
Das Epizentrum lag im bekannten Skigebiet Crans Montana, nahe des Plaine-Morte-Gletschers in den Berner Alpen, etwa 17 km nordöstlich von Sion (Sitten). Rund um Sion hatte es in der vergangenen Woche vermehrt Mikrobeben bis Magnitude 1.9 gegeben.

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Schäden infolge des Erdbebens sind nicht zu erwarten. Im Kanton Wallis hat es in der Vergangenheit mehrfach teils schwere Erdbeben gegeben, weshalb er neben Basel die erdbebengefährdetste Region der Schweiz darstellt

Sitten

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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