Erdbeben im Westen von Turkmenistan

Turkmenistan – In der Nacht zu Dienstag hat ein kräftiges Erdbeben den Südwesten von Turkmenistan erschüttert. Das Epizentrum lag etwa 140 km nordwestlich der Hauptstadt Ashgabat, nahe der Grenze zur iranischen Region Nord-Khorasan. Nach Angaben des iranischen Erdbebendienst erreichte das Erdbeben Magnitude 5.3 und trat in 6 km Tiefe auf. Die Erschütterungen waren in Ashgabat und Teilen des Irans noch deutlich spürbar. Laut dem iranischen Katastrophenschutz wurde das Beben in der Grenzregion als „stark“ empfunden. Größere Schäden wurden bisher nicht festgestellt. Lediglich an einem Schulgebäude traten Risse auf.

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Aus der Epizentralregion in Turkmenistan gibt es zur Zeit keine Informationen. Da sich dort mehrere Dörfer befinden, ist mit einigen Schäden zu rechnen.

Im Jahr 1948 trat in Turkmenistan eines der tödlichsten Erdbeben der Geschichte auf. Dabei wurde die Hauptstadt Ashgabat nahezu vollständig zerstört. Über 110.000 Menschen kamen ums Leben. Das Erdbeben erreichte Magnitude 7.3.

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Update 20.41 Uhr
Im Iran wurden infolge des Erdbebens mindestens 30 Wohnhäuser teils schwer beschädigt, wie der Katastrophenschutz mitteilt. Verletzt wurde niemand. Zudem habe es an der Grenze zu Turkmenistan mehrere Erdrutsche gegeben, wodurch Straßen beschädigt wurden.

Asgabat

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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