Seltenes Erdbeben beschädigt Häuser im Nordosten von Madagaskar

Madagaskar – Der Inselstaat vor der Ostküste des afrikanischen Kontinents gehört nicht zu den typischen Erdbebengebieten der Welt. Dennoch kommt es auch hier gelegentlich zu teils größeren Ereignissen. Am frühen Freitagmorgen um 5.19 Uhr hat ein solches Erdbeben die Bewohner der nordöstlichen Region aus dem Schlaf gerissen. Nach Angaben des staatlichen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 4.7. Das Epizentrum lag im Binnenland westlich der Stand Antalaha. Dort und entlang anderer Küstenorte waren die Erschütterungen deutlich spürbar. Einige Menschen rannten in Panik auf die Straßen.
Lokale Medien berichten, dass infolge der Erschütterungen mehrere Gebäude beschädigt wurden. Auch Fenster zersprangen. Informationen über Verletzte und schwere Schäden gibt es zur Zeit noch nicht. Behörden überprüfen das genaue Ausmaß der Schäden.

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Madagaskar

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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