Erdbeben nahe Istanbul

Türkei – Die Bosporusmetropole Istanbul wurde am Montagnachmittag von einem moderaten Erdbeben getroffen. Die Erschütterungen waren auf dem gesamten Stadtgebiet spürbar. Nach Angaben der Universität Kandili erreichte das Erdbeben Magnitude 4.2. Das Epizentrum lag im Marmarameer unmittelbar südlich der Stadt. Zeugen aus Istanbul berichte von moderaten Intensitäten. Einige Menschen gerieten und Panik und rannten aus ihren Häusern. Meldungen über Schäden gibt es zur Zeit noch nicht.

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Der Ursprung des Erdbebens lag an der Nordanatolischen Störung, welcher nachgesagt wird, in naher Zukunft ein Erdbeben hevorzubringen, das Istanbul zerstören könnte. Entsprechend äußerten sich viele Menschen besorgt über dieses Erdbeben und fürchteten, dass es sich um ein Vorbeben handeln könnte.

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Behörden geben an, dass man keine Aussagen treffen könne, es aber unwahrscheinlich sei, dass nun direkt ein großes Erdbeben folge. Man müsse jedoch immer damit rechnen, dass es zu schweren Erdbeben kommt.

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Istanbul

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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