Starkes Erdbeben in Mexiko verursacht leichte Schäden

Mexiko – Ein starkes Erdbeben hat am Montagnachmittag Ortszeit Teile des Landes erschüttert. Es war bis in die Hauptstadt Mexiko-City spürbar. Nach Angaben des nationalen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 5.6. Das Epizentrum lag demnach im Bundesstaat Guerrero, nahe der Hafenstadt Acapulco.

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In Mexiko-City, etwa 300 km nördlich des Epizentrums, waren die Erschütterungen deutlich und teils lang anhaltend spürbar. Mit Durchführung der üblichen Sicherheitsprotokolle wurden mehrere Gebäude evakuiert. Schäden hat es auf dem Stadtgebiet nach ersten Angaben nicht gegeben.

An mehreren Orten im Bundesstaat Puebla wurden nach dem Erdbeben leichte Schäden gemeldet. Risse in Häusern entstanden unter anderem in den Städten Acatlán, Chila de las Flores, San Pedro Yeloixtlahuaca und Petlalcingo. Größere Schäden wurden nicht gemeldet.

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Im Ort Cocotitlan im Bundesstaat Mexiko kam es nach dem Erdbeben zum Einsturz einer Baugrube. Dabei wurden zwei Arbeiter unter Geröllmassen begraben und getötet. Ob ein direkter Bezug zum Erdbeben besteht, wird zur Zeit untersucht.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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