Kleines Erdbeben in Liechtenstein

Liechtenstein – Bewohner des Fürstentums wurden am frühen Freitagmorgen (4.12 Uhr MEZ) von einem leichten Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. Das Epizentrum lag im äußersten Süden des Landes (Region Balzers) an der Schweizerischen Grenze, knapp 7 km südlich der Hauptstadt Vaduz. Laut Schweizerischen Erdbebendienst (SED) erreichte das Erdbeben Magnitude 2.6. Die Österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gibt Magnitude 2.8 an. Nach Kalkulationen des SED war das Beben in diesem Abschnitt des Rheintals auch auf Schweizer Seite deutlich spürbar. Meldungen von Zeugen gibt es zur Zeit noch nicht.

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Im Süden von Liechtenstein hat es in den vergangenen Jahren mehrfach kleine Erdbeben gegeben. Das stärkste Erdbeben mit Magnitude 4.1 am 16. Dezember 2013 war bis ins Bodenseegebiet spürbar und verursachte im Schweizer Kanton St. Gallen leichte Schäden.

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Liechtenstein

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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