Leichtes Erdbeben in Innsbruck

Österreich – Innsbruck im Bundesland Tirol wurde am Freitagabend um 21.43 Uhr von einem leichten Erdbeben erschüttert. Nach vorläufigen Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien erreichte das Erdbeben Magnitude 3.1. Der Schweizerische Erdbebendienst gibt Magnitude 2.8 an.

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Das Epizentrum lag südlich der Stadt im Ort Fulpmes, etwa 25 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Laut ZAMG lag das Hypozentrum des Bebens in 9 Kilometern Tiefe. Die Erschütterungen waren in Innsbruck und Umland deutlich spürbar. Schäden sind infolge des Erdbebens nicht zu erwarten. Es ist das stärkste Erdbeben im Raum Innsbruck seit mehr als zwei Jahren.

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Innsbruck gehört zu den erdbebengefährdetsten Regionen Österreichs. In den vergangenen Jahrhunderten wurden hier Erdbeben bis Stärke 6 registriert, die teils schwere Schäden und Opfer verursachten. Eines der verheerendsten trat im Jahr 1689 auf. Dabei wurden mindestens 19 Menschen getötet.
Im August 2013 wurde ein Erdbeben der Stärke 3,7 nordöstlich von Innsbruck verzeichnet, das bis ins Allgäu spürbar war und leichte Schäden verursachte.


Zeugenmeldungen
Innsbruck
Innsbruck, Pradler Strasse, im 5. Stock, ca 21:45 – mein Bett hat kurz gewackelt und die Mauern vibriert!
Keine Schäden!

Starke Erdbeben in Österreich sind selten aber nicht unmöglich. Daher empfehlen wir Anwohnern der erdbebengefährdetsten Regionen Kenntnisse über die richtigen Verhaltensweisen bei Erdbeben.

Innsbruck

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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