Erdbeben nahe Reykjavik

Island – Ein kleiner Erdbebenschwarm hat am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag die Region um die isländische Hauptstadt Reykjavik erschüttert. Das stärkste Beben ereignete sich um 19.50 Uhr Ortszeit und erreichte nach Angaben der Isländischen Meteorologiebehörde Magnitude 3.9. Das Epizentrum lag auf der Reykjanes-Halbinsel, etwa 25 Kilometer südlich vom Stadtzentrum von Reykjavik. Vor allem im südlichen Vorort Hafnarfjordur waren die Erschütterungen deutlich spürbar. Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Insgesamt 70 Erdbeben folgten in den Stunden danach, einige waren stärker als Magnitude 2.5.

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Erdbebenschwärme sind in Island häufige Phänomene. Vor allem auf der Reykjanes-Halbinsel treten diese häufig auf und können teils größere Erdbeben hervorbringen, die aber nur selten Schäden verursachen. Vulkanische Aktivität geht meistens nicht einher.
Am heutigen Epizentrum liegen die aktiven Vulkangebiete Krisuvik und Brennisteinsfjöll. Im Jahr 1968 kam es dort zu einem Erdbeben der Stärke 6.

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Island

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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