Erdbeben östlich von Groningen beschädigt dutzende Gebäude

Niederlande – Das erste größere Erdbeben des Jahres hat die Erdgasregion in Groningen erschüttert. Diverse Zeugen melden über Soziale Netzwerke ein deutlich spürbares Erdbeben am Donnerstagabend.gegen 23:30 Uhr. Besonders in den Städten Hoogezand und Slochteren wurde es als kräftig empfunden. Bewohner berichten von schwankenden Gläsern. Einige sagen, es sei das kräftigste Erdbeben, das sie je gespürt haben.
Die niederländische Meteorologiebehörde hat bisher keine Daten zu diesem Erdbeben veröffentlicht. Es ist davon auszugehen, dass das Beben deutlich über Magnitude 2 war.
Beben ab Magnitude 2.5 führen im Raum Groningen in der Regel zu Gebäudeschäden.

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Update 23.53 Uhr
Das Königliche Niederländische Meteorologische Institut bestätigt das Erdbeben um 22.26 Uhr mit Magnitude 2.5. Das Epizentrum lag demnach am Nordrand von Hoogezand. Es ist das stärkste Erdbeben in der Region Groningen seit September 2015. Die Daten sind vorläufig und können nach manueller Überprüfung abweichen.

Update 26. Februar, 11.48 Uhr
Während das Erdbeben auf Magnitude 2.4 herabgestuft wurde, meldeten Bewohner von Hoogezand und Umgebung Schäden an mindestens 45 Gebäuden. Darunter sind Risse in Außenmauern, Zimmerdecken und Badeinrichtungen.

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wird fortgesetzt…

[sc name="Gespürt"]

Erdbeben in Groningen sind eine Folge der dortigen Erdgasförderung. In den vergangenen Jahren wurden mehrere teils moderate Erdbeben verzeichnet, die tausende Gebäude leicht beschädigten. Besonders betroffen ist die Region östlich von Groningen. Als Konsequenz wurde im Jahr 2015 eine Reduzierung der Fördermenge veranlasst. Seit dem ist die Aktivität rückläufig.

Gron

 

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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