Schäden und Verletzte durch Erdbeben in Peru

Peru – Die Provinz Caylloma am nördlichen Rand des Vulkans Sabancaya in der Region Arequipa erlebt seit einigen Jahren eine Phase hoher seismischer Aktivität. Immer wieder kommt es, vermutlich durch magmatische Aktivität, zu leichten bis moderaten Erdbeben rund im die Stadt Maca. In der vergangenen Nacht wurde das bisher zweitstärkste Erdbeben dieser Aktivitätsphase verzeichnet. Laut peruanischem Erdbebendienst erreichte das Beben am frühen Samstagmorgen (20. Februar) MEZ Magnitude 5.5. Der herd des Erdbebens lag 10 Kilometer südlich von Maca in etwa 7 Kilometern Tiefe. Die Erschütterungen waren in Maca und Umgebung stark spürbar. Infolgedessen kam es zu einigen Schäden. Mehrere Wohnhäuser stürzten nach Angaben des Katastrophenschutzes ein, weitere wurden beschädigt. Außerhalb des Ortes wurde eine Straße von einem Erdrutsch zerstört. Die Untersuchung in dem Gebiet wird fortgesetzt.

Ein kleineres Erdbeben mit Magnitude 4.1 ereignete sich kurz zuvor. Viele Bewohner des Distriktes verbringen die Nacht aus Angst vor weiteren Erdbeben im Freien.

Update: Insgesamt 12 Gebäude stürzten infolge des Erdbebens ein. 56 weitere wurden beschädigt.

Update: Neben Maca waren drei weitere Orte betroffen. Insgesamt wurden 24 Häuser komplett zerstört und 104 weitere beschädigt. Drei Personen, darunter ein Kind, wurden durch herabfallende Trümmer verletzt.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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