Verletzte bei Erdbeben im Norden von Indonesien

Indonesien – Ein kräftiges Erdbeben hat am Dienstagabend (23. Februar, MEZ) den Norden von Indonesien erschüttert. Betroffen waren die Inseln Halmahera und Ternate in der Region Nord-Molukken. Nach Angaben des indonesischen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 5.1. Das Epizentrum lag wenige Kilometer vor der Küste des Distriktes Jailolo, nahe der Großstadt Ternate. Dort waren die Erschütterungen deutlich spürbar, viele Menschen rannten auf die Straßen. In Dörfern nahe des Epizentrums war das Beben stark und beschädigte nach ersten Angaben des Katastrophenschutzes mindestens 113 Wohnhäuser teils schwer. Bewohner wurden evakuiert und in Zelten untergebracht. Auch viele andere Einwohner verbrachten die Nacht im Freien, da einige Nachbeben verzeichnet wurden Vier Personen wurden beim Erdbeben leicht verletzt und kurzzeitig ins Krankenhaus eingeliefert.

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Die Untersuchungen des Katastrophenschutzes laufen. Wahrscheinlich wird die Zahl der beschädigten Gebäude ansteigen. Bis Mittwochnachmittag wurden zudem 41 Nachbeben aufgezeichnet.

Der Distrikt Jailolo wurde Ende 2015 von einer Erdbebenserie getroffen. Über mehrere Wochen wurden über tausend leichte bis moderate Erdbeben verzeichnet, wodurch etwa 1500 Gebäude beschädigt wurden. In den vergangenen Wochen hat die Erdbebenaktivität fast komplett aufgehört.

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Halma

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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