Erdbeben im Süden von Tirol

Österreich – Die Serie kleiner Erdbeben an der Grenze von Österreich, Schweiz und Italien hat sich fortgesetzt. Am Samstagabend gegen 18.47 Uhr ereignete sich nahe des Ortes Nauders im Süden von Tirol das bisher stärkste Erdbeben. Nach Angaben des schweizerischen Erdbebendienstes (SED) erreichte es Magnitude 2.6. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gibt Magnitude 2.7 an. Das Epizentrum lag demnach 70 Kilometer südwestlich von Innsbruck und 30 Kilometer westlich von Sölden. Ein Erdbeben dieser Stärke ist in der Regel nahe des Epizentrums deutlich spürbar. Mit Schäden muss nicht gerechnet werden

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Die Erdbeben der vergangenen Tage erreichten nach Angaben der ZAMG maximal 2.0, das stärkste am 26. März. Seit dem wurden sechs kleinere Erdbeben verzeichnet.
Im vergangenen Winter hat es in verschiedenen Regionen von Tirol leichte bis moderate Erdbeben gegeben, die zum Teil deutlich spürbar waren. Auch in den Bundesländern Vorarlberg und Steiermark war die Erdbebenaktivität hoch.

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Toril

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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