Verletzte bei Erdbeben in Algerien

Algerien – Ein kräftiges Erdbeben hat am Sonntagnachmittag (10.) die nördlichen Regionen von Algerien erschüttert. Das Epizentrum lag in der Region Medea, etwa 60 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Algier. Nach Angaben des Forschungszentrums für Astronomie, Astrophysik und Geophysik (CRAAG) erreichte das Erdbeben Magnitude 5.0. Die Erschütterungen waren vor allem in Medea stark zu spüren. Auch in den benachbarten Regionen Blida und Bouira verursachten die Erschütterungen Panik. Bis in die Hauptstadt Algier waren die Erschütterungen spürbar.
Nahe des Epizentrums verursachte das Beben einige Schäden. Betroffen waren die Städte Mezghena, Mihoub und El-Azzizia, wo etwa ein dutzend Gebäude beschädigt wurden. Fünf Menschen verletzten sich bei einer Massenpanik, darunter zwei Frauen und ein Kind. Der Algerische Katastrophenschutz hat nach dem Beben den Ausnahmezustand verhängt, um mögliche Schäden bewerten zu können. Detaillierte Ergebnisse werden im Laufe des Montags erwartet.

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Algeren

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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