Starkes Erdbeben im Süden von Mexiko

Mexiko – Ein starkes Erdbeben hat sich am Sonntagmorgen (8.) in der mexikanischen Region Oaxaca ereignet. Nach ersten Angaben des mexikanischen Erdbebendienstes SSN erreichte es Magnitude 6.0. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Pinotepa im Westen von Oaxaca, etwa 350 Kilometer südlich der Hauptstadt Mexiko-City. Dort waren die Erschütterungen mit leichter Intensität spürbar. Einige Gebäude der Stadt wurden vorläufig evakuiert, um mögliche Schäden zu identifizieren. In Oaxaca waren die Erschütterungen stärker. Leichte Schäden sind hier möglich. Der Herd des Erdbebens lag in etwa 35 Kilometern Tiefe.

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In Mexiko kommt es aufgrund der Subduktion der Cocos-Platte unter die Nordamerikanische Platte an der Pazifikküste immer wieder zu teils schweren Erdbeben. Mexiko-City liegt zwar im Landesinneren und damit weit entfernt von der Subduktionszone. Doch der weiche Boden eines ehemaligen Sees, auf dem weite Teile der Stadt errichtet sind, verstärkt die Erdbebenwellen, sodass die meisten starken Erdbeben bis dort spürbar sind. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen (Evakuierungen, Schadensinspektionen, etc.) sind nach jedem Erdbeben üblich. Im Jahr 1985 richtete ein Erdbeben der Stärke 8.1, dessen Epizentrum im Bundesstaat Michoacan lag, in der Hauptstadt schwere Schäden an.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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