Verletzter bei Erdbeben in Guadalajara

Mexiko – Die Millionenstadt Guadalajara wurde am Mittwochabend (11., Ortszeit) von einem Erdbeben getroffen. Nach Angaben des mexikanischen Erdbebendienstes SSN erreichte es Magnitude 4.8. Das Epizentrum lag nordwestlich von Guadalajara nahe der Stadt Zapopan im Bundesstaat Jalisco. Die Herdtiefe lag bei 15 Kilometern.
In weiten Teilen von Guadalajara war das Erdbeben stark spürbar. Viele verängstigte Menschen verließen ihre Häuser. Etwa 10.000 Menschen mussten aus öffentlichen Gebäuden evakuiert werden, darunter Schulen, die Universität und das Rathaus. An einigen öffentlichen Gebäuden wurden bereits Schäden festgestellt. Auch eine Reihe von Wohnhäusern in Guadalajara und Umgebung ist betroffen. Das Erdbeben löste zudem zwei Erdrutsche aus, die aber keine weiteren Folgen hatten.

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Mindestens eine Person aus Zapopan wurde durch ein herabstürzendes Mauerteil leicht am Kopf verletzt und ein ein Krankenhaus gebracht. Zudem erlitten mehrere Menschen Panikattacken und Nervenzusammenbrüche.

Erst im Dezember 2015 wurde Guadalajara von einem Erdbeben der Stärke 4.5 getroffen, das einzelne Schäden verursachte. Die Stadt liegt abseits der Subduktionszone auf einem vulkanischen Hochplateau im Zentrum von Jalisco. Größere Erdbeben hat es in der Region in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben.

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Guadalajara

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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