Leichtes Erdbeben in Tirol

Österreich – Der Osten des Bundeslandes Tirol wurde am Montag (6. Juni) von einem leichten Erdbeben getroffen. Nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ereignete sich das Erdbeben um 11.14 Uhr nordöstlich von Kitzbühel im Pillerseetal. Es erreichte demnach Magnitude 2.3 und trat in 8 Kilometern Tiefe auf. Mehrere Personen meldeten sich bei der ZAMG und berichteten von leichter Spürbarkeit. Das Epizentrum lag etwa 13 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die nächstgelegene bayrische Gemeinde ist Reit im Winkl. Uns liegen keine Meldungen vor, dass das Erdbeben auch in Deutschland verspürt wurde. Mit Schäden ist bei dieser Stärke nicht zu rechnen.

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Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen. Starke Erdbeben über Magnitude 5.5 mit Gebäudeschäden und Todesopfern traten in den Jahren 1572, 1670 und 1689 auf.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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