Schwere Schäden durch Erdbeben in Indonesien

Indonesien – Ein schweres Erdbeben im Osten von Indonesien hat am Dienstagabend (7., MESZ) mehrere Gebäude teils schwer beschädigt. Das Epizentrum des Erdbebens lag im Meeresgebiet zwischen den Inseln Halmahera und Sulawesi (Halbinsel Minahasa), etwa 150 Kilometer nordwestlich der Stadt Ternate. Nach Angaben des Indonesischen Erdbebendienstes BMKG erreichte es Magnitude 6.5. Im gleichen Gebiet wurden in den Jahren 2014 und 2015 mehrere starke Erdbeben aufgezeichnet.
USGS gibt das Erdbeben mit Magnitude 6.3 an.
Die Erschütterungen waren vor allem auf Halmahera und vorgelagerten Inseln, speziell rund um Ternate, teils kräftig spürbar. Auch auf der Minahasa Halbinsel, vor allem in den Städten Tondano und Manado, war es deutlich spürbar. Stellenweise brach Panik auf.
Wie lokale Behörden mitteilten erlitten mehrere Dörfer rund im Ternate schwere Schäden infolge des Erdbebens. Mehrere dutzend Gebäude, darunter Kirchen und Moscheen, wurden beschädigt. In Ternate selbst waren nach bisherigen Angaben nur drei Gebäude betroffen.
Am schwersten betroffen war der Bezirk Batang Dua auf der Insel Pulau Maju, die sich direkt am Epizentrum befindet. Mindestens 14 Gebäude sollen dort schwer beschädigt worden sein:
Informationen über mögliche Opfer gibt es zur Zeit noch nicht. Der Indonesische Katastrophenschutz versorgt die Opfer zur Zeit mit Hilfsgütern. Zur besseren Koordination der Hilfsmaßnahmen wurde der öffentliche Schiffsverkehr zwischen den Inseln kurzzeitig eingestellt.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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