Ein Toter bei Erdbeben auf Sumatra

Indonesien – Die nordwestliche Hauptinsel Sumatra wurde am Sonntag von einem starken Erdbeben getroffen. Nach Angaben des indonesischen Erdbebendienstes erreichte Magnitude 5.4. Das Epizentrum lag im Zentrum der Insel in der Provinz West Sumatra (Sumatera Barat), etwa 120 Kilometer von der Großstadt Padang entfernt. Die Erschütterungen waren auf weiten Teilen der Insel deutlich zu spüren. Geringe Intensitäten wurden auch im Inselstaat Singapur und angrenzenden Gebieten Malaysias verzeichnet.
Nahe am Epizentrum war die Intensität hoch, tausende Menschen verließen ihre Häuser. Zunächst gibt es keine Informationen über mögliche Schäden. Behörden bestätigten am Abend (Ortszeit) jedoch den Tod eines 44 jährigen Landwirtes aus dem Dorf Kamang Mudiak. Dieser hielt sich während des Erdbebens in einem nahe gelegenen Steinbruch auf, um dort Gras für seine Tiere zu mähen. Er wurde von einem herabstürzenden Gesteinsbrocken tödlich am Rücken verletzt.

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Ursprung des Erdbebens ist die Große Sumatra Störung, eine Blattverschiebung, die von Nord nach Süd durch die gesamte Insel verläuft. An ihr kommt es häufig zu moderaten bis starken Erdbeben, die aufgrund der geringen Tiefe häufig zu Schäden führen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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