Tadschikistan: Erdbeben zerstört dutzende Gebäude

Tadschikistan – Ein starkes Erdbeben hat am Freitag (1. Juli) Teile von Zentralasien erschüttert. Das Epizentrum lag im Rasht Distrikt, etwa 130 Kilometer östlich der Hauptstadt Duschanbe. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Erdbeben Magnitude 5.4. Der russische Erdbebendienst gibt es mit Magnitude 5.0 an. Das Erdbeben war in weiten Teilen des Landes spürbar. Geringe Intensitäten wurden ebenfalls in den Nachbarländern Usbekistan, Kirgisistan und Afghanistan verzeichnet. Die Herdtiefe lag bei nur wenigen Kilometern. Rund um das Epizentrum wurde Intensität 5 bis 6 registriert.
Nach Angaben des Amtes für Notfallsituationen führte das Erdbeben in mindestens zwei Dörfern zu schweren Schäden. Dort wurden demnach 30 Wohnhäuser und Schulen ganz oder teilweise zerstört. Informationen über mögliche Opfer wurden nicht bekannt gegeben. Die Behörden leiteten Hilfsmaßnahmen ein, um die Betroffenen zu versorgen.

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Erst vergangenen Sonntag hat ein Erdbeben der Stärke 6.1 in der Grenzregion von Tadschikistan und Kirgisistan einige Schäden verursacht.
Im vergangenen Dezember zerstörte ein Beben der Stärke 7.2 im Osten von Tadschikistan hunderte Gebäude. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben.
Der Distrikt Rasht, der zur Republik der unterstellten Bezirken (Nohijahoi tobei dschumhurij) gehört, ist sehr anfällig für Erdbebenschäden. In den Jahren 1983 und 2007 kam es hier je bei Erdbeben der Stärke 5.5 zu schweren Schäden mit mehreren Todesopfern.

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[showmap[showmap lat="38.88" lng="70.63" marker="1" caption="Epizentrum" map="ROADMAP" zoom="7" scroll="1" street="1" zoomcontrol="1" pan="1" mapcontrol="1" overview="1"]v id="ts-fab-below" class="ts-fab-wrapper">The following two tabs change content below.

Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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