Leichtes Erdbeben in Nastätten

Nastätten – Ein leichtes Erdbeben hat am Montagmorgen um 07:45 Uhr Teile des Rhein-Lahn Gebietes erschüttert. Nach ersten Registrierungen des HLNUG lag das Epizentrum des Erdbebens zwischen Nastätten und St. Goar, jeweils rund 6 Kilometer von beiden Orten entfernt. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 2.1.
Die Registrierungen sind vorläufig und können fehlerbehaftet sein. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang des Erdbebens zum jüngst wiederaufgelebten Erdbebenschwarm im hessischen Heidenrod. Denn bereits 12 Minuten vor dem größeren Beben wurde ein nur unwesentlich kleineres aufgezeichnet. Zudem gab es mehrere weitere kleine Beben seit 07:30 Uhr.

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Update 10:41 Uhr
Der Erdbebendienst Südwest ermittelte für das Hauptbeben Magnitude 1.8. Das größte Vorbeben erreichte demnach Magnitude 1.6. Die Herdtiefe beider Beben lag in rund 9 Kilometern Tiefe und das Epizentrum zwischen den Gemeinden Bogel und Niederwallmenach. Zeugen teilten uns mit, dass in Bogel das Hauptbeben schwach zu spüren war.

Zeugenmeldungen
Bogel
Kurzes Ruckeln, Gläser im Schrank haben gewackelt/geklirrt, Tiere (Kaninchen) haben nicht reagiert (Intensität IV)

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Bogel
Ca 7:50 ein heftiger dumpfer Knall. ( „Rums“) Terassentür und Fenster vibrieren laut und kurz, wie wenn jemand die Terassentür zuschlägt oder etwas gegen das Haus haut.
Katze bleibt gelassen auf dem Stuhl liegen. (Intensität IV)

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10. Dezember, 07:45 Uhr

Magnitude: 1.8

Tiefe: 9 km

Maximalintensität (geschätzt): II

Schütterradius (geschätzt): 2 km

Schäden erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Lage des Epizentrums


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  • Niederwallmenach
  • Bogel
  • Lautert
  • Oberwallmenach

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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