Das Dürener Erdbeben 1756

Archiv: Das Erdbeben von Düren am 18. Februar 1756 gilt als eines der schwersten und verheerendsten in der Geschichte von Deutschland. Aktuelle Forschungen schätzen es auf Magnitude 5.7 bis 6.4.
Schwere Gebäudeschäden sind vor allem ans Aachen, Stolberg, Eschweiler, Düren, Bad Münstereifel, Zülpich und Jülich überliefert. Viele Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, betroffen waren auch viele historisch bedeutende Gebäude (Kirchen, Burgen, Rathäuser, Stadtmauern). Kleinere Gebäudeschäden gab es unter anderem in Köln, Düsseldorf, Wesel, Maastricht, Lüttich und Koblenz. Oberflächliche Schäden am Verputz von Häusern gab es unter anderem in Xanten, Goch, Bonn, Gießen, Frankfurt a. M., Wiesbaden, Arnsberg, Paderborn, Osnabrück, Sedan, Brüssel und Metz. Das Schüttergebiet des Bebens reichte bis nach Straßburg, Magdeburg, Amsterdam, Paris, Antwerpen und Dover.
Mehrere Menschen starben bei diesem Erdbeben, viele weitere wurden verletzt. Über Monate folgten Nachbeben.

Ausführlicher Text zu diesem Ereignis

Intensitätsverteilung (ShakeMap):

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 18. Februar 1756, 9 Uhr

Magnitude: ML 6.1

Tiefe: 14 km

Maximalintensität (geschätzt): VIII

Schütterradius (geschätzt): 500 km

Schäden erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Lage des Epizentrums

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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