Der Teutschenthal-Gebirgsschlag 1996

Archiv: Der (bisher) letzte große Gebirgsschlag in den deutschen Kalibergbau-Gebieten ereignete sich in Teutschenthal bei Halle / Saale in Sachsen-Anhalt. Mit Lokalmagnitude 4.9 war es der größte dort jemals registrierte Gebirgsschlag. Er führte zu Schäden an zahlreichen Gebäuden in Halle und Teutschenthal und wurde noch in Leipzig, Jena, Gera sowie vereinzelt in Dresden und Magdeburg verspürt.

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Für dieses Ereignis ergibt sich folgende Intensitätsverteilung:


Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11. September 1996, 05:36 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe: 600 m

Maximalintensität (geschätzt): VII

Schütterradius (geschätzt): 100 km

Schäden erwartet: ja

Ursprung: induziert (Kalibergbau)

Lage des Epizentrums


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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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