Neues Erdbeben in Straßburg

Straßburg – Ein neues Erdbeben an der abgeschalteten Geothermie-Anlage bei Straßburg hat am ersten Weihnachtsfeiertag auch Teile angrenzender Orte in Deutschland erschüttert. Das Erdbeben ereignete sich um 9:58 Uhr und erreichte nach vorläufigen Angaben des Erdbebendienstes Südwest Magnitude 2.5. Die Universität Straßburg ermittelte zunächst Magnitude 2.1. Beide Daten sind im Moment noch ohne manuelle Überprüfung. Das Beben, dessen Epizentrum wie zuvor nördlich von Straßburg lag, war in der elsässischen Hauptstadt verbreitet zu spüren, allerdings mit überwiegend geringer Intensität. Auf deutscher Seite waren mindestens die Orte Rheinau und Kehl betroffen.

Anfang Dezember kam es am Kraftwerk in Reichstett zu einem kräftigen Erdbeben mit Magnitude 3.6, das im Umkreis von bis zu 45 Kilometern verspürt wurde. Kleinere Beben folgten. Infolge dieses Ereignisses, das auch Gebäudeschäden verursachte, wurde die Anlage bis auf weiteres abgeschaltet.

Update 11:10 Uhr
Die Universität Straßburg korrigierte das Erdbeben nach manueller Auswertung auf Magnitude 2.5.

Zeugenmeldungen
Kehl
25.12.2020 9.59
9.59 hat sich angefühlt als würde es ruckeln wie bei Bauarbeiten und es hat vibriert im ganzen Haus (Intensität III)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. Dezember, 09:58 uhr

Magnitude: 2.5

Tiefe: 5 km

Maximalintensität (geschätzt): III

Schütterradius (geschätzt): 15 km

Schäden erwartet: nein

Ursprung: induziert (Geothermie)

Lage des Epizentrums

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

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