China: Starkes Erdbeben in der Inneren Mongolei beschädigt über 7000 Gebäude

Wenige Minuten, nachdem ein Erdbeben in der Provinz Gansu einen Menschen tötete und weitere verletzte, erschütterte ein deutlich stärkeres die Nachbarregion Nei Mongol, bekannt als Innere Mongolei. Nach Daten des Chinesischen Erdbebendienstes erreichte dieses Magnitude 5.8. Das Epizentrum lag im Südwesten der Inneren Mongolei, nahe der Grenze zu Ningxia. Glücklicherweise ist die Epizentralregion dünn besiedelt. Es handelt sich überwiegend um eine Wüstenregion. Die nächste Stadt Wuhai (400.000 Einwohner) liegt etwa 40 km östlich des Epizentrums. Dort waren die Erschütterungen noch stark spürbar. Einige Gebäude wurden evakuiert. Notfallmaßnahmen wurden gestartet.
Größere Schäden wurden bis zum Abend (Ortszeit) nicht gemeldet. Einige Gebäude erlitten Risse oder Schäden am Verputz. Details werden in den kommenden Stunden erwartet. Verletzt wurde offenbar niemand.

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Update 16. April 07:40 Uhr
Etwa 500 Gebäude wurden durch das Erdbeben beschädigt. Ein Haus stürzte ein. 720 Menschen mussten evakuiert werden. Verletzt wurde offenbar niemand.

Update 16. April 13.48 Uhr
7248 Gebäude wurden beschädigt. Über 8000 Menschen wurden evakuiert.

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Nei Mongol

 

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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