Starkes Erdbeben in Manisa – Epizentrum in Akhisar

Türkei – Im Westen des Landes hat sich am Montagvormittag ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben der Universität Kandilli erreichte das Erdbeben Magnitude 5.0. Es trat um 10:26 Uhr MESZ (11:26 Uhr Ortszeit) auf. Das Epizentrum lag in der Provinz Manisa nahe der Stadt Akhisar. Die Herdtiefe lag bei etwa 14 Kilometern. Nach Zeugenangaben beim EMSC waren die Erschütterungen auch in umliegenden Großstädten, unter anderem in Izmir und Bursa, spürbar.
Aufgrund der Stärke des Bebens muss nahe des Epizentrums mit Schäden gerechnet werden.

Bereit in den vergangen Stunden hatte es in Manisa mehrere kleine Erdbeben gegeben.

Update 11:36 Uhr
Weiteres Erdbeben: Es war ähnlich stark wie das erste und ereignete sich um 11:29 Uhr. Nach ersten Angaben hatte es Magnitude 4.4 und trat in 13 Kilometern Tiefe auf. Das Epizentrum lag ebenfalls nahe Akhisar.
In der Zwischenzeit gab es auch mehrere kleine Nachbeben, die aber nicht stärker als Magnitude 3.2 waren.
Der Gouverneur von Akhisar hat eine Bewertung der möglichen Schäden eingeleitet. Nach ersten Informationen gab es keine Verletzten, allerdings bildeten sich Risse in einigen Häusern.

Update 12:10 Uhr
Die Serie moderater Erdbeben geht weiter. Ein drittes, zunächst mit Magnitude 4.2 angegeben, ereignete sich um 12:05 Uhr.

Izmir-Karsiyaka

Ja ich habe das Erdbeben gespürt, ich saß am Laptop und er wackelte. Konnte es aber nur leicht spüren und hätte nicht an diese Stärke gedacht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:26 Uhr

Magnitude: 5.0

Tiefe: 14 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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