China: Erdbebenserie beschädigt Gebäude in Hubei

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China – Bei einer Erdbebenserie in der chinesischen Provinz Hubei im Zentrum des Landes sind in den vergangenen Tagen über hundert Gebäude beschädigt worden. Drei der registrierten Erdbeben waren spürbar. Die beiden stärksten am 16., bzw am 18. Juni erreichten Magnitude 4.3 bzw 4.1. Die Epizentren der Beben lagen am Drei-Schluchten-Stausee nahe der Stadt Badong.
Wie der Katastrophenschutz am Montag mitteilte, sind durch die Erdbebenserie insgesamt 184 Gebäude in unterschiedlichem Maße beschädigt worden. 163 Menschen mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Rund um den Drei-Schluchten-Stausee kam es in der Vergangenheit immer wieder zu kleinen bis moderaten Erdbeben, die gelegentlich Schäden verursacht haben. Grund für die Erdbeben ist ein veränderter Porenfluiddruck im Gestein aufgrund der zusätzlichen Wassermenge, der das Bruchverhalten von Störungen ändert und so Erdbeben begünstigt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 16. Juni

Magnitude: bis M4.3

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Stausee)

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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