Erdbebenschwarm in Südkalifornien

USA – Im Hinterland von San Diego hat sich in der Nacht zu Donnerstag und am Vormittag ein Erdbebenschwarm ereignet. Das United States Geological Survey (USGS) registrierte in der Zeit mehrere dutzend Erdbeben, wovon einige bis nach San Diego zu spüren waren. Das stärkste Erdbeben der bisherigen Sequenz ereignete sich um 01:33 Uhr MEZ und erreichte Magnitude 4.0. Zwei weitere größere Erdbeben mit jeweils Magnitude 3.6 folgten um 04:57 Uhr und 11:32 Uhr. Diese Beben waren jeweils entlang der Pazifikküste zwischen San Diego und Oceanside zu spüren, teilweise auch in den südlichen Vororten von Los Angeles. Die Epizentralregion selbst ist sehr dünn besiedelt. Schäden infolge der Erdbeben hat es bislang nicht gegeben.
Ursprung des Erdbebenschwarmes ist eine kleine Störungszone, die zwischen den bekannten Elsinore und San Jacinto Störungen verläuft. Der Strike-Slip Mechanismus des Erdbebenschwarmes ist identisch mit dem der größeren Störungen, wie auch mit der San Andreas Störung.
Insgesamt kam es im Verlauf des Schwarms zu 74 Erdbeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 7. Dezember

Magnitude: bis 4.0

Tiefe: ca 11 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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