Gestern kam es um 11.47 Uhr MESZ in der chinesischen Provinz Nei Mongoli (Innere Mongolei) zu einem Erdbeben der Stärke 3,9. Es hatte nach Angaben der chinesischen Behörden eine Tiefe von 8 Kilometern. Medien berichten, dass das Erdbeben in den nahe gelegenen Städten deutlich spürbar war und teilweise Panik verursacht hat. Mehrere Gebäude wurden durch das Erdbeben beschädigt. Dabei handelt es sich ausschließlich um alte oder bereits beschädigte Gebäude. Ob diese bewohnt waren, ist nicht bekannt. Die Industrie in der Region wurde nicht beeinträchtigt. Verletzte gab es keine.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).