Ukraine: Erdbeben auf der Krim

Ein leichtes Erdbeben mit Magnitude 3.2 (Geofon und andere geben nachträglich etwa M 4.1 an) ereignete sich in der vergangenen Nacht um 4.34 Uhr MEZ vor der Küste der Ukraine. Das Epizentrum lag etwa 25 Kilometer von der Küstenstadt Jalta auf der Halbinsel Krim entfernt. Im Ost Haspra, wenige Kilometer von Jalta entfernt, wurde das Erdbeben von der Bevölkerung wahrgenommen, Schäden gab es nicht.

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Angesichts der politisch angespannten Lage ist so ein leichtes Erdbeben im Gesamtkontext eher unbedeutend. Jedoch sollte beachtet werden, dass die Krim die seismisch aktivste Region der Ukraine ist, auch wenn Erdbeben wie heute doch eher selten sind.
Das letzte schwere Erdbeben der Region ereignete sich um Jahr 1927 (Magnitude 6.8) dabei lag das Epizentrum dort, wo auch das heutige Erdbeben seinen Ursprung hatte. An vielen Orten auf der Krim wurden Gebäude zerstört, mehrere Menschen kamen ums Leben. Auch ein kleiner Tsunami wurde registriert. Dem Hauptbeben ging Wochen zuvor ein schwächeres Erdbeben mit Magnitude 6.0 voraus.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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