Starkes Erdbeben an der Grenze von Argentinien und Chile

Ein starkes Erdbeben traf um 11.52 Uhr MESZ die Grenzregion von Argentinien und Chile. Nach Angaben von Geofon hatte das Erdbeben Magnitude 5.9. Die lokalen Behörden von Chile und Argentinien geben das Erdbeben mit Magnitude 5.4, bzw. 5.3 an. Es fand in etwa 100 Kilometern statt statt. Das Epizentrum lag an der Grenze der chilenischen Region Coquimbo mit der argentinischen Region San Juan, welche aufgrund der Lage in den Anden nahezu unbesiedelt ist. In den am nächsten liegenden Chilenischen Städten wurde Intensität IV gemessen, in Santiago de Chile Intensität III. Dies führt nicht zu Schäden.
Zeitgleich ereignete sich ein Nachbeben der Stärke 5.2 im Norden von Chile. Das Erdbeben an der argentinischen Grenze in der Mitte des Landes hängt nicht mit der Aktivität im Norden zusammen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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