Schweres Erdbeben in Papua-Neuguinea

Nach ersten Angaben von USGS traf ein schweres Erdbeben um 17 Uhr den pazifischen Staat Papua-Neuguinea. Es hatte Magnitude 6.7. Geofon nennt vorläufig Magnitude 6.3. Das Epizentrum lag demnach vor der Küste, zwischen den Inseln Bougainville (im Osten) und New Britain (im Westen). Die Distanz zur nächsten Küste (etwa 100 Kilometer) ist groß genug, so dass nicht mit Schäden zu rechnen ist. Tsunamigefahr besteht nicht, auch wenn eine kleine Welle nicht auszuschließen ist, da das Beben wahrscheinlich auf eine Subduktionszone zurückgeht und in moderater Tiefe (40 km) stattfand.

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Zwischen dem 23. und 25. Juni hat es an gleicher Stelle bereits mehrere moderate Erdbeben zwischen M 4 und 5 gegeben.

Im April wurde Bougainville von zwei Erdbeben (M 7.3 und 7.5) erschüttert. Tsunami und Beben verursachten große Schäden auf der Insel, zwei Menschen starben.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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