Indonesien: Drittes schweres Erdbeben innerhalb weniger Wochen erschüttert Sulawesi

Das dritte Mal innerhalb weniger Wochen kam es am Mittwoch Nachmittag um 15.34 Uhr MEZ zu einem schweren Erdbeben zwischen den indonesischen Inseln Halmahera und Sulawesi. Nach Angaben des USGS hatte das neue Beben Magnitude 6.8. Geofon nennt Magnitude 6.7, der Erdbebendienst von Indonesien Magnitude 6.8. Die Erschütterungen waren auf beiden Inseln spürbar. Tsunamigefahr besteht nicht. Die Entstehung eines kleinen, nicht destruktiven Tsunamis kann nicht ausgeschlossen werden. Laut der Erdbebendienste hatte das Beben seine Ursprung in etwa 40 bis 50 km.

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Beim bisher stärksten Erdbeben (M7.3) am 15. November wurde ein bis zu 9 cm hoher Tsunami ausgelöst. Das Beben selbst verursachte vor allem auf Sulawesi einige Schäden, mehrere Menschen wurden verletzt. Das zweite Erdbeben mit Magnitude 6.7 am 21. November verursachte geringe Schäden auf Halmahera.

Update 16.27 Uhr
In der Großstadt Manado im Norden von Sulawesi, wo das erste der drei schweren Erdbeben die meisten Schäden verursache, kam es auch nach dem neuen Beben zu panischen Reaktionen. Viele Mensche rannten auf die Straßen. Nach Zeugenangaben dauerte das Erdbeben bis zu drei Minuten. Meldungen über Schäden gibt es zur Zeit noch nicht.

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In den Minuten nach dem Beben gab es bereits einige größere Nachbeben, das stärkste mit Magnitude 5.4 nach Behördenangaben.

wird fortgesetzt..

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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