Indonesien: Starkes Erdbeben erschüttert Westsulawesi

Ein starkes Erdbeben erschütterte in der Nacht von Sonntag auf Montag (Ortszeit) den Westen der Indonesischen Insel Sulawesi. Nach Angaben der Indonesischen Erdbebenbehörde hatte es Magnitude 5.4, das Hypozentrum lag in wenigen Kilometern Tiefe. Rund um das Epizentrum wurden deshalb hohe Intensitäten (VI) registriert. Viele Menschen verließen in Panik ihre Häuser. Auch an der Westküste von Sulawesi wurde das Beben deutlich wahrgenommen. Einige Menschen flüchteten kurzzeitig von der Küste, da sie einen Tsunami fürchteten.
Mehrere Gebäude in Orten nahe des Epizentrums wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes beschädigt. Da die Epizentralregion recht abgelegen ist, laufen die Untersuchungen noch. Aus Dörfern direkt am Epizentrum melden Betroffene, das mindestens vier Häuser (teilweise) eingestürzt sind. Bewohnr konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, so dass es wohl nicht zu Todesopfern oder Verletzten kam.

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Am Montag folgte ein Nachbeben der Stärke 4.6. Ob dieses zu weiteren Schäden führte, ist noch unklar.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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