Thailand: Erdbeben erschüttert Phuket – Panik und leichte Schäden

Bewohner und Touristen auf der beliebten thailändischen Ferieninsel Phuket wurden am Freitag von einem Erdbeben aufgeschreckt. Es ereignete sich um 13.02 Uhr Ortszeit (07.02 Uhr MEZ). Nach Angaben der thailändischen Meteorologiebehörde hatte das Erdbeben Magnitude 4.0. Das Epizentrum lag im Meer, nur etwa 20 km östlich von Phuket. Auf der gesamten Insel waren die Erschütterungen mit meist geringer Intensität spürbar. Ebenso auf Teilen des Festlandes, vor allem in der Region Pak Nam.


Es ist das stärkste Erdbeben seit 3 Jahren, das im Umfeld von Phuket auftrat. Damals, am 16. April 2012, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 3.9 vor allem den Norden der Insel.

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Update 10.02 Uhr
Von der Nachbarinsel Koh Yao Yai, an deren Südspitze das Epizentrum liegt, wird gemeldet, dass mindestens eine Moschee beim Erdbeben beschädigt wurde. Gläubige, die sich zur Zeit des Bebens im Gebäude aufhielten, flüchteten panisch ins Freie. Meldungen über Verletzte gibt es noch nicht.
Auch auf Phuket gerieten viele Menschen in Panik. Vor allem aus Angst vor einem möglichen Tsunami.
Phuket war stark vom Tsunami im Indischen Ozean 2004 betroffen. Auch das Erdbeben (M9.3), das den Tsunami auslöste, war auch Phuket spürbar.
Bei Erdbeben von Magnitude 4 ist nicht mit einem Tsunami zu rechnen.

Phulet

 

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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