Chile: Die Regionen Antofagasta und Atacama erschüttert. Nach Angaben des Chilenischen Erdbebendienstes erreichte das Erdbeben um 19.26 Uhr (MESZ) eine Stärke von 6,2 und hatte eine Tiefe von etwa 80 Kilometern. Trotz der großen Tiefe war es unter anderem in der Stadt Copiapo, die durch ein Grubenunglück 2010 bekannt wurde, deutlich spürbar. Nahe der Städte El Salvador und Chaneral hat es Erdrutsche gegeben.

Update 26. Juli
Infolge des Erdbebens wurden neben den Erdrutschen auch einige Schäden an Gebäuden bekannt. Betroffen sind dabei vor allem die Stadt Copiapo, wo mit die höchste Intensität (VII) verzeichnet wurde, sowie einzelne Dörfer. Fotos in sozialen Netzwerken zeigen herabgestürzte Deckenteile. Zudem bildeten sich Risse in Wänden. Verletzt wurde niemand.

 

In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen. .

https://twitter.com/InformacionesCL/status/757644193070215168?lang=de

https://twitter.com/RNE_1307_Nestor/status/757639490664005632

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:26 (13.26 Ortszeit)

Magnitude: 6,2

Tiefe: 77km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: wahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.