Verletzte bei Erdbeben in Quito

Ecuador – Die Hauptstadt des südamerikanischen Landes wurde in der Nacht zu Dienstag (9. August) von einem moderaten Erdbeben getroffen. Das Epizentrum lag dabei nur wenige Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums in einem Vorort von Quito.
Nach Angaben des ecuadorianischen Erdbebendienstes erreichte das Erdbeben Magnitude 4.6. Die Herdtiefe lag bei nur 7 Kilometern. Dadurch waren die Erschütterungen direkt am Epizentrum stark. In einigen Ortsteilen sowie rund um den Flughafen kam es zu Stromausfällen. Zudem lösten sich mindestens vier Erdrutsche und verursachten Behinderungen im Straßenverkehr. Zwei Straßen mussten gesperrt werden. Dem Katastrophenschutz gingen einzelne Meldungen über Gebäudeschäden ein. An mindestens zwei Häusern stürzten Zwischendecken ein. Betroffene Familien wurden evakuiert.

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Zwei Personen werden mit leichten Verletzungen in Krankenhäusern behandelt.

Ursprung des Erdbebens ist eine lokale Störungszone, die östlich der Stadt verläuft. An dieser kam es bereits im Jahr 2014 zu zwei Erdbeben, die in Quito für Unruhe sorgten. Beide erreichten Magnitude 5 und verursachten einige Schäden. Mehrere Personen kamen durch herabfallende Gegenstände und Erdrutsche ums Leben.

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Ein Zusammenhang zwischen dem aktuellen Erdbeben und dem großen Beben im April, bei dem hunderte Menschen ums Leben kamen, besteht nicht.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 06:23 Uhr (23:23 Uhr, 8. August Ortszeit)

Magnitude: 4.7

Tiefe: 7 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja (bestätigt)

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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