Viele Schäden durch Erdbeben auf Sumbawa

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Indonesien – Die Inseln der Region West Nusa Tenggara im Süden von Indonesien wurden in der Nacht zu Montag von einem starken Erdbeben getroffen. Das Epizentrum lag nahe des Vulkans Tambora auf der Insel Sumbawa. Nach Angaben der Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) erreichte das Erdbeben Magnitude 5.7. Der Herd des Bebens lag in relativ geringer Tiefe von nur 22 Kilometern. Die Erschütterungen waren auch deutlich auf den Nachbarinseln Bali, Lombok und Flores zu spüren.
Nach ersten Informationen des Katastrophenschutzes kam es besonders in der dünn besiedelten Region rund um den Tambora zu größeren Schäden. Insgesamt 31 Gebäude in umliegenden Dörfern erlitten dabei schwere Schäden oder sind teilweise eingestürzt. Moderate Schäden traten an 20 Gebäuden auf, während 96 weitere leichte Schäden erlitten. Informationen über mögliche Verletzte gibt es zur Zeit nicht.
Auch auf den entfernten Inseln gab es leichte Schäden. So teilte ein Sprecher der BMKG mit, dass sich im Gebäude des Instituts, das sich in der Stadt Denpasar auf Bali befindet, ein Riss bildete.

Ursprung des Erdbebens ist eine Störungszone, die nördlich der Inseln Sumbawa und Flores verläuft. Es handelt sich dabei um eine sehr aktive Bruchzone, in der es allein im 21. Jahrhundert sieben starke Erdbeben über Magnitude 5.9 gab.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 01:40 (1. August)

Magnitude: 5.7

Tiefe: 22 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja (bestätigt)

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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    Ein Kommentar

    1. Hoffentlich erwacht der Tambora nicht und zeigt sich in seiner „ich glaube 1815“ Art, das wäre nicht so toll!

    Kommentare sind geschlossen.