Peru – Im Amazonasbecken im Norden von Peru hat sich am Samstag ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des peruanischen Erdbebendienstes IGP erreichte es Magnitude 6.0. Das Epizentrum lag in der Region Loreto am Oberlauf des Amazonas, knapp 700 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Laut IGP ereignete sich das Erdbeben in einer Tiefe von 146 Kilometern. Die Epizentralregion selbst ist sehr dünn besiedelt. In umliegenden Städten war das Erdbeben mit moderater Intensität spürbar. Das Schüttergebiet reichte dabei bis ins Nachbarland Kolumbien. Mit größeren Schäden muss nicht gerechnet werden.

[AnzeigePost]

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12:08 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 146 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).