Füssen / Reutte – An der deutsch-österreichischen Grenze hat sich in der Nacht zu Freitag ein leichtes Erdbeben ereignet. Nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien erreichte das Beben Magnitude 1.9. Es trat um 5:43 Uhr im österreichischen Bundesland Tirol nordwestlich der Gemeinde Reutte auf. Das Epizentrum lag dabei nur 4 Kilometer südlich der bayrischen Stadt Füssen. Die Herdtiefe wird mit 7 Kilometern angegeben.
Zur Zeit gibt es keine Informationen darüber, ob das Erdbeben in Deutschland oder Österreich spürbar war. Auszuschließen ist das bei dieser Magnitude jedoch nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 7. Oktober, 05:43 Uhr

Magnitude: 1.9

Tiefe: 7 km

Spürbar: möglich

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] . Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen. Starke Erdbeben über Magnitude 5.5 mit Gebäudeschäden und Todesopfern traten in den Jahren 1572, 1670 und 1689 auf.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).