Basel / Weil am Rhein / Saint-Louis – Mehrere leichte Erdbeben haben in den vergangenen Tagen das Dreiländereck Schweiz / Deutschland / Frankreich getroffen, wie der Schweizerische Erdbebendienst (SED) registrierte. Die Magnituden der Erdbeben lagen dabei bisher im nicht spürbaren Bereich.

Das erste Erdbeben mit Magnitude 0,8 ereignete sich am 29. September, abends mit Epizentrum im Norden von Basel, gefolgt von einem Erdbeben der Stärke 1.4 in der Nacht zum Samstag (1. Oktober), dessen Epizentrum knapp in Saint-Louis lag. Das dritte und bisher stärkste folgte am Sonntagmorgen. Laut SED erreichte es Magnitude 1.7. Das Epizentrum lag auf deutscher Rheinseite, direkt an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich. Der französische Erdbebendienst gibt das Beben mit Magnitude 2.2 an und lokalisiert das Epizentrum westlich von Saint-Louis. Ebenfalls mit Weil am Rhein als Epizentrum sieht der Erdbebendienst Südwest dieses Ereignis. Dort wird Magnitude 1.9 angegeben.
Alle drei Erdbeben hatten Tiefen zwischen sechs und sieben Kilometern. Zur Zeit gibt es keine Meldungen darüber, ob die Beben wahrgenommen wurden. Aufgrund der Magnitude ist nicht damit zu rechnen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): Seit 29. September

Magnitude: bis 1.7

Tiefe: 6 km

Spürbar: nein

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Geothermie)

Tsunami-Gefahr: nein

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).