Peru – In der Nacht zu Freitag hat ein moderates Erdbeben die Küste von Peru getroffen. Nach Angaben des Peruanischen Erdbebendienstes lag das Epizentrum vor der Region Callao, die direkt an die Hauptstadt Lima angrenzt. Demnach erreichte das Beben Magnitude 5.0. Die Tiefe lag bei 52 Kilometern. In Lima und Umgebung waren die Erschütterungen deutlich spürbar. Besonders betroffen war der Distrikt San Juan im Hinterland. Mehrere Gebäude dort, aber auch im Stadtgebiet von Lima, erlitten teils schwere Schäden. Von den Hängen umgebener Berge lösten sich Felsmassen und stürzten in Wohngebiete. Dabei gab es weitere Schäden. Mindestens eine Person wurde in San Juan von einem einstürzenden Haus verletzt, konnte aber gerettet werden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 28. Oktober, 05:47 Uhr

Magnitude: 5.0

Tiefe: 52 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen. .

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).