Neuseeland: Nachbeben verursacht schwere Schäden

Neuseeland: Dass nach einem großen Erdbeben noch starke Nachbeben folgen können, ist keine Seltenheit. So kam auch das starke Nachbeben im Norden der Region Canterbury am Dienstag für die Experten nicht überraschend. Wohl aber für die Anwohner.
Nach GeoNet Angaben erreichte es Magnitude 5.7. Das Epizentrum lag nahe des kleinen Ortes Scargill. Im Gegensatz zu früheren starken Nachbeben (und dem Großteil der Bruchfläche des Hauptbebens) lag das Epizentrum diesmal südlicher. Dadurch war die Intensität in Scargill ähnlich hoch, wie die des Hauptbebens. Zahlreiche Gebäude dort erlitten Schäden. Bewohner berichten von eingestürzten Schornsteinen und Wänden. Das Erdbeben war so stark, dass Möbel durch die Räume geworfen wurden. Mindestens ein Haus, gebaut aus Kalkstein, wurde wohl irreparabel beschädigt. Auch wurden mehrere neue Erdrutsche ausgelöst, die Straßen blockierten. Meldungen über Verletzte gab es nicht.
Auch in Christchurch war dieses Erdbeben stark spürbar. Schäden gab es dort allerdings nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22. November, 06:13 Uhr

Magnitude: 5.7

Tiefe: 7 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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