Iran – Bei einem Erdbeben im Norden des Iran hat es am Dienstagabend viele Schäden gegeben. Das Beben ereignete sich nach Angaben der Iranischen Seismologiebehörde im Norden der Provinz Semnan an der Grenze zu Golestan. Es erreichte demnach Magnitude 4.9. Das Epizentrum lag direkt unterhalb der Kleinstadt Nardin. Dort waren die Erschütterungen stark zu spüren. Die Ausläufer des Erdbebens reichten bis in die Turkmenische Hauptstadt Asgabat.
Behörden reagierten unmittelbar nach dem Erdbeben und entsandten Rettungskräfte in die Region, die die Schäden beurteilten sollen. Nach ersten Auswertungen sind mindestens 500 Gebäude durch das Beben in unterschiedlichen Maße beschädigt worden. Meldungen über Verletzte gibt es nicht.

Erst am Dienstagmorgen haben mehrere Erdbeben bis Magnitude 4.7 den Süden der iranischen Provinz Kerman erschüttert und dabei zu kleineren Schäden in nahe gelegenen Dörfern geführt.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 27. Dezember, 21:56 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe: 11 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).